06
Oktober
2012

Bachblüten für Tiere

Bachblüten für Tiere – Helfer in der seelischen Not
Dr. Edward Bach (1886-1936)

Einführung:

Die Bachblüten-Therapie wurde von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach im vorigen Jahrhundert entwickelt.
Bachblüten sind Blütenessenzen, die in speziellen Verfahren,
der Koch- und Sonnenmethode, hergestellt werden.
Die Informationen der Blüten werden in diesen Verfahren aus den Blüten über energetische Schwingungen in die Essenz übertragen
und wirken auf feinstofflicher Ebene.

Bachblüten übertragen ihre energetischen Schwingungen auf
seelische Ungleichgewichte oder Gemütsverstimmungen der Tiere.
Sie harmonisieren das innere Gleichgewicht, beeinflussen die Seele,
haben eine umstimmende und regulierende Wirkung.

Geistige Disharmonien werden durch negative Gefühle wie Angst, Eifersucht, Überforderung, Kummer oder Trauer ausgelöst.
Es entstehen seelische Blockaden, die sich im späteren Verlauf zu
chronischen Erkrankungen wie z.B. Hautallergien, Appetitlosigkeit, Verdauungsproblemen uvm. oder unerwünschten Verhaltensmustern entwickeln können.

Doch bevor eine Bachblüten-Therapie begonnen wird, sollten die evtl. körperlichen Symptome von einem Tierarzt untersucht werden um organische Erkrankungen auszuschließen.

Wichtig ist auch die Überprüfung der Haltungsbedingungen.
Sind diese nicht optimal auf ein Tier abgestimmt,
können Bachblüten nicht die gewünschten Erfolge erzielen.

Bei unerwünschten Verhaltensmustern des Tieres hat sich eine Kombination der unterstützenden Bachblüten-Therapie mit einem entsprechenden Verhaltenstraining bewährt.

Bachblüten verändern nicht den Charakter des Tieres, sie helfen,
das seelische innerliche Gleichgewicht des Tieres wieder herzustellen.

Dr. Bach fand sieben Gemütszustände, denen entsprechende Bachblüten zugeordnet wurden:

Die 7 Gemütszustände und die Zuordnung der Bachblüten:

Angst:
Aspen, Cherry Plum, Mimulus, Red Chestnur, Rock Rose

Unsicherheit:
Cerato, Gentian, Gorse

Interesselosigkeit:
Clematis, Chestnut Bud, Honeysuckle, Mustard, Olive, White Chestnut, Wild Rose

Einsamkeit:
Heather, Impatiens, Water Violet

Mangelnde Abgrenzungsfähigkeit (gegen fremde Einflüsse):
Agrimony, Centaury, Holly, Walnut

Mutlosigkeit und Verzweiflung:
Crab Apple, Elm, Larch, Pine, Oak, Star of Betlehem, Sweet Chestnut, Willow

Zu starke Sorgen um andere:
Beech, Chicory, Rock Water, Vervain, Vine

Anwendungsgebiete für Bachblüten:

• bei Besitzer/Stallwechsel
• nach Tierheimaufenthalt
• Angst vor dem Tierarzt
• nach Verletzungen
• nach Misshandlungen
• wiederkehrende Panikattacken
• bei Verhaltensstörungen
• bei Spannungszuständen
• bei Vergesellschaftungsproblemen
• bei seelisch bedingter Unsauberkeit
• zur Unterstützung der Erziehung
• bei Allergien
• zur Erleichterung der Geburt
• bei Notfällen, Schockerlebnissen


Verabreichungsformen:

Nachdem eine gründliche Anamnese von einem Therapeuten aufgenommen wurde, wird eine Bachblüten-Mischung individuell auf Ihr Tier abgestimmt, empfohlen.
Diese Mischung können Sie sich in der Apotheke anfertigen lassen.
Sie kann zur Konservierung mit Alkohol oder Apfelessig hergestellt werden.

Verabreichung über das Trinkwasser:
sie geben die empfohlene Menge in das Trinkwasser
( für Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Ratten, Mäuse, Chinchillas, Degus, Vögel usw. geeignet)

Verabreichung über das Futter:
die entsprechende Menge wird über ein Leckerli verabreicht
(für Hunde, Katzen, Pferde usw. geeignet)

Verabreichung über die Haut:
2-3 Tropfen der Bachblüten-Mischung werden auf die Nackenhaut aufgetragen und einmassiert, bei Vögeln auf das Gefieder gesprüht

Reaktionen von Tieren auf Bachblüten

Zu Beginn einer Behandlung kann ihr Tier auf die Bachblüten mit einem vermehrten Ruhe- oder Schlafbedürfnis reagieren, manchmal kommt es auch zu heftigen Träumen während des Schlafens.
Diese Reaktionen verschwinden in den meisten Fällen nach wenigen Tagen.
Im weiteren Verlauf der Behandlung werden sie feststellen, daß Ihr Tier ausgeglichener und zufriedener wird.

Bachblütenportrait:
Star of Betlehem (Doldiger Milchstern)
Die Schockblüte


Star of Bethlehem wird eingesetzt für erlebte traumatische Ereignisse und deren Nachwirkungen, die sich gleich zeigen oder erst mit Zeitverzögerung auftreten.
Diese Schockerlebnisse können schon länger zurückliegen, sogar bis zur Geburt und im Unterbewusstsein verankert sein.
Die Seele ist nicht in der Lage, die Schicksalsschläge zu verarbeiten.
Mögliche körperliche Symptome können Allergien ohne Ursache, Magenleiden sein.
Star of Bethlehem wird eingesetzt, um alle Auswirkungen eines Schocks zu neutralisieren. Sie löst die entstandenen Blockaden des Traumas und stärkt den Organismus sich seelisch und körperlich zu erholen.

Monika Deiler
Bachblüten-Therapeutin für Groß-und Kleintiere
Klassische Pferde-Homöopathin
THP in Ausbildung

1 Kommentar Autorin: Monika Deiler 06.10.2012 21:28
01
Juni
2011

TCM -Akupunktur

Hier noch ein Artikel von unserer Moderatorin Elke.

Traditionelle Chinesische Veterinärmedizin (TCVM) - -Akupunktur-
Erst Mitte des 20. Jahrhunderts kam die Traditionelle Chinesische Veterinär-medizin (TCVM) über Nordamerika nach Europa. Die vorwiegend beim Menschen entwickelte Traditionelle chinesische Medizin (TCM) lässt sich -unter Berücksichtigung aller Besonderheiten beim Tier- jedoch auch auf diese übertragen.

Nach den Vorgaben der chinesischen Medizin verfügt der tierische Organismus (wie beim Menschen auch) über 14 Leitbahnen, die den Körper wie ein Netzwerk durchziehen und Meridiane genannt werden. In diesen Leitbahnen fließt das Qi das man nach westlichem Denken mit dem Begriff Energie umschreiben kann. Wird der Qi-Fluß gestört gerät der Organismus in Ungleichgewicht und das Tier erkrankt. Auf den Meridianen befinden sich die Akupunkturpunkte, die durch Stimulation aktiviert werden können. Über diese Meridiane wird behandelt (z.B. bei Schmerzen am Bewegungsapparat) indem bestimmte Punkte genadelt, hierdurch stimuliert werden und eine Besserung der Beschwerden bewirkt werden kann. Es gibt die Möglichkeit, rein symptomatisch und damit meißt lokal im Schmerzbereich zu behandeln, indem Punkte „nach bewährten Indikationen“ genadelt werden, diese Methode wird i.R. bei akuten Erkrankungen eingesetzt. Behandlungs-konzepte nach der Methode „ZangFu“ sind weitreichender und werden i.R. bei chro-nischen und/oder inneren Erkrankungen eingesetzt.

Diagnostik
Aus östlicher Sicht besteht der Organismus aus Funktionskreisen (ZangFu) die nach Organen benannt sind. Die Chinesen sehen in den ZangFu Strukturen, die mit Emotionen, Geweben und Sinnesorganen korrespondieren. Die ZangFu tragen zwar westliche Namen wie Dickdarm oder Leber, sind aber keinesfalls mit westlich-medizinischen Begriffen gleichzusetzen. Sich in der chinesischen Diagnostik mit ZangFu zu beschäftigen stellt eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik dar. Es ist nicht möglich ein „Organ“ zu betrachten ohne den Einfluss der anderen zu kennen.

Diagnostik über ZangFu ist gewissermaßen ein „Ganzkörperbefund“. Hierbei werden alle Modalitäten berücksichtigt, von Schlafgewohnheiten über körperliche Veränderungen bis hin zu Emotionen die das Tier zeigt.
ZangFu - Syndromdiagnostik beinhaltet außerdem die Zungen- und Pulsdiagnose. Beim Ersteren wird durch Wertung der Zungenfarbe, Form, Größe und Farbe des Zungenbelags Rückschlüsse auf Krankheitszustände insbesondere des Flüssigkeit- /Säftehaushaltes gezogen. Die Pulsdiagnose unterscheidet 32 verschiedene Pulsqualitäten und erfordert ausreichendes Wissen um die „Pulsbilder“ richtig zu werten.

Nach einem vorgegebenen diagnostischen Prozedere (Leitkriterien) werden dann alle Informationen gesammelt, strukturiert, den Funktionskreisen zugeordnet und eine TCVM-Diagnose erstellt.

Akupunktur
Auch wenn die TCVM wie die TCM aus mehreren Säulen besteht (Akupunktur, Massage, Kräutertherapie, Moxibustion und Ernährung) wird im Tierbereich überwiegend die Akupunktur angewendet, welche auch die bekannteste Anwendung in der TCVM ist.

Bei der Akupunktur werden auf den Leitbahnen bestimmte Körperstellen die gleichzeitig Akupunkturpunkte sind traditionell mit Nadeln aktiviert, was dazu führen soll, dass ein im Organismus entstandenes Ungleichgewicht wieder in Balance gerät. Heute werden zur Aktivierung der Punkte neben dem traditionellen Einsatz von Nadeln auch andere Verfahren wie Laser, Elektrostimulation oder Akupressur (Behandlung über Fingerdruck), mit Erfolg verwendet.

Einsatz der Akupunktur
Akupunktur wird bevorzugt bei länger währenden Störungen eingesetzt. Im Veterinär-bereich meist bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparats (Lahmheiten, HD/ED, Arthrosen, Lähmungen der Hinterhand (z.B. Bandscheibenvorfall) usw.
Da aber die Bedeutung der Akupunktur darin liegt, den Organismus zur Selbstheilung anzuregen ist ihr Einsatz bei vielen anderen Leiden (z.B. innere Erkrankungen) ebenso möglich. Viele chronische Erkrankungen können positiv beeinflußt werden und auch den prophylaktischen Wert der Akupunktur sollte man nicht außer Acht lassen.

Wie reagieren die Tiere ….
Die meisten Tiere kommen mit der traditionellen Akupunktur sehr gut zurecht. Bei schmerzempfindlichen Stellen wie u.a. Carpal- oder Tarsalbereich werden sehr kurze, extrem feine Nadeln benutzt oder mit Punktlaser gearbeitet. Während der Behandlung -oft schon beim Setzen der Nadeln- entspannen die Tiere sehr schnell, auch scheinen Sie zu spüren, dass Ihnen die Behandlung gut tut.

Anzahl der Behandlungen
Pauschal kann man diese Frage -die oft gestellt wird- nicht beantworten. Jedes Individuum unterscheidet sich vom anderen und der Organismus reagiert unterschiedlich. Es spielen Alter, körperliche Verfassung, Konstitution eine Rolle, auch der Grad der Erkrankung sowie Dauer des Leidens.

Akute Beschwerden können oft mit zwei, drei Sitzungen innerhalb mehrerer Tage behandelt werden, chronische Leiden bedürfen einer umfangreicheren Therapie. Als Faustregel gilt: Krankheitsdauer in Monaten umgerechnet auf Wochen. D.h. besteht die Problematik bereits seit 12 Monaten ist mit einer Behandlungsdauer von rund 12 Wochen zu rechnen, bis eine dauerhafte Beschwerdefreiheit eingetreten sein kann. Hierbei sollte die Akupunkturbehandlung anfangs 2-3mal wöchentlich, später dann mit einer 2 - bzw. 1-mal wöchentlichen Sitzung erfolgen. Besteht danach eine Beschwerdefreiheit, sollte meist eine Wiederholung im viertel- bzw. halb-jährlichen Abstand ausreichend sein.

Jetzt kommentieren Autor: Susanne Deutrich 01.06.2011 18:12
01
Juni
2011

Physiotherapie für Hunde und andere Kleintiere

Das ist ein Artikel von unserer Moderatorin Elke.

Für die meisten Menschen ist die Physiotherapie eine selbstverständliche Behandlungsform, während sie beim Kleintier (Hund, Katze, Heimtiere) noch eine mehr oder weniger unbekannte Therapieform ist. In den Niederlanden, England und Frankreich ist diese Art der Behandlung -vorwiegend für den Hund und das Pferd- schon weit verbreitet und fester Bestandteil der medizinischen Betreuung. Doch Deutschland zieht inzwischen auch nach, sodass auch hier diese Behandlungsform als Erfolg versprechende Therapiemaßnahme immer mehr anerkannt wird.

Speziell während und nach Krankheiten oder Operationen – wenn es darum geht, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers wieder herzustellen – ist der Einsatz der Physiotherapie und der Krankengymnastik bei Tieren sehr erfolgreich.
Aber auch bei vergleichbaren Beschwerden wie beim Menschen; hervorgerufen durch Traumen wie Zerrungen, Quetschungen, Verstauchungen oder durch falsche Körperhaltung, findet die Physiotherapie ihren Einsatz. Berücksichtigt wird auch, dass spezielle Gelenkserkrankung auch andere Teile des Bewegungsapparats negativ beeinflussen und in Mitleidenschaft ziehen können.

Ein weiterer Einsatzbereich der Physiotherapie ist z.B. die Trainingsvorbereitung von Hunden in der einzelne Komponenten der Therapie hilfreich eingesetzt werden können. Hauptschwerpunkt ist jedoch die Schmerzlinderung, da sich Schmerzen generell negativ auf das Allgemeinbefinden eines kranken Tieres auswirken. Weitere Aspekte der Therapie sind Muskelaufbau, der Erhalt bzw. die Wiedererlangung der Gelenkbeweglichkeit und das „Bewussbarmachen“ von Bewegung (z.B. bei neurologischen Problemen), es steht immer die gesamte Mobilisation im Vordergrund.

Vor jedem Beginn einer Physiotherapie muß eine adäquate Diagnostik stehen, die zu einem Großteil in den Bereich des Tierarztes fällt. Bei der ersten Vorstellung in der Physiopraxis (bei Pferd im Stall) wird eine Befunderhebung vorgenommen, wobei Schmerzlage, Gangbild, Gelenkbeweglichkeit und Muskelstatus des Tieres ermittelt wird. Darüber hinaus wird der Tierhalter über die Prognose und Behandlungsaussichten informiert.

Aus allen ermittelten Daten wird ein Behandlungsplan erstellt, der speziell auf den Tierpatienten zugeschnitten ist. Hierbei werden Vorlieben bzw. Abneigungen mit berücksichtigt. Niemals würde ein wasserscheuer Hund zum Schwimmen gezwungen.

Folgende Anwendungen sind in der Tierphysiotherapie u.a. möglich:

Passive/aktives Bewegen
Massagetechniken zur Lockung und Entspannung,
Lymphdrainage nach OP
Dehntechniken, Stretching
Physikalische Maßnahmen wie Kälte/Wärmeanwendungen
Elektrotherapie wie Magnetfeld, TENS, Hochfrequenztherapie, Ultraschall, Laser
Akupunktur/Akupressur
Osteopathie
Cranio sakrale Therapie
Dorn Therapie
Blutegelbehandlung

Die Physiotherapie kann mit allen ganzheitlichen Naturheilverfahren kombiniert werden wie z.B. Homöopathie, Phytotherapie etc.

Jetzt kommentieren Autor: Susanne Deutrich 01.06.2011 17:26
31
Mai
2011

Phytotherapie

Hier ein Text zum Thema "Pytotherapie" von einer unserer Moderatorinnen Birte:-)


Hallo liebe Interessierte

hier mal ein kleiner Einstiegs-Bericht zur Phytotherapie von Tieren.

Pyhtotherapie finden Tierheilpraktiker immer schön und wenden es nach Hausmittelchenart auch gern an. Jedes Kind weiß, dass Pfefferminze bei Magenbeschwerden hilft. Aber die Phytotherapie kann viel mehr und wenn man sich intensiver mit ihr beschäftigt, dann fällt einem auf, dass sie eine genauso große Therapieart ist wie die klass. Homöpathie oder die Akupunktur. Ich vergleiche das immer gern folgendermaßen. Die Hausmittelchen-Phytotherapie ist ein wenig wie die klinische Homöopathie, bei der wir niedrige Potenzen nach speziellen Symptomen auswählen. Die intensive Phytotherapie ist dagegen wie die klass.Homöopathie eine sehr umfangreiche Wissenschaft.

Denn hier mpüssen wir anfangen uns Gedanken zu machen, wie Inhaltsstoffe auf den Organismus wirken. Es gibt z.B. ganz viele Hustenheilpflanzen. Aber wann nehme ich welche? Leider werden dann oftmals mehrere zusammengewürfelt und eine wird schon die richtige sein. Das kann man ein wenig mit der Komplexmitteltherapie vergleichen. Auch hier ist es manchmal eher nachteilig, da sich Wirkstoffe auch gegenseitg aufheben können. Die eine Heilpflanze beruhigt den Hustenreiz, die andere löst ihn aus, um Schleim produktivier abhusten zu können.

Wir müssen also uns in der Phytotherpaie ganz viel mit Inhaltsstoffen und ihre Wirkung auf den Organismus beschäftigen.

Vielleicht habt ihr Lust, die Wirkstoffe so nach und nach ein wenig kennen zu lernen? Dafür biete ich in Kürze einen Online-Kursus an, denn hier im Forum kann ich nur kleine Beiträge posten. Wirkstoffe wirklich zu verstehen, ist jedoch sehr umfangreich. Wem ein Online-Kurs aber noch zu viel ist, weil es ja auch noch so viele andere Seminarangebote gibt, der findet aber sicher in diesem Bereich des Forums schon ein paar wichtige Hinweise und Tipps.

Viele Grüße

Birte

Jetzt kommentieren Autor: Susanne Deutrich 31.05.2011 23:17
31
Mai
2011

Mantrailing

Hier ein Text zum Thema "Mantrailing" von einem unserer Mitglieder.

"Beim Mantrailing sucht der Hund nach dem Individual-Geruch eines Lebewesens. Ich schreibe extra nicht vom Menschen (Man) weil die Hunde genauso nach anderen Hunden, nach Pferden oder auch nach Katzen suchen können, eben nach jedem Individuum, das einen eigenen, einen persönlichen Körpergeruch hat.

Ein gut ausgebildeter Hund kann diese Spur auch noch nach mehreren Tagen verfolgen. Die Spur kann durch Gebäude oder stark fremd-kontaminiertes Gelände gehen, wie z. B. über Marktplätze oder Sportanlagen.

Der Hund arbeitet beim Trailing selbständig mal mit tiefer, mal mit hoher Nase, mal langsam, mal schnell. Selten folgt er der Spur genau, da sich die Geruchspartikel in der Umgebung verteilen. Winkel müssen deshalb nicht exakt ausgearbeitet werden, ein von der vermissten Person gelaufener rechter Winkel kann beim Hund durchaus zur Diagonalen werden.

Aufgabe des Hundeführers ist es, Störungen jeder Art vom arbeitenden Hund fernzuhalten und drauf zu achten, dass der Hund in seinem Eifer nicht etwa in ein vorbeifahrendes Auto läuft. Da auch der Hundeführer den Weg nicht kennt, muß er sich völlig auf den suchenden Hund einstellen. Der Hundeführer muss darin geübt sein, die Körpersprache seines Hundes lesen zu können um ihm gegebenenfalls Hilfestellung zu geben. Er kann dann bspw. den Hund zur letzten Kreuzung zurückführen, wenn er unsicher oder ratlos ist.


Ein Hund, der eine solche Ausbildung hat, kann sehr hilfreich sein bei der Suche nach entlaufenen Tieren. Mir ist deshalb sehr wichtig, dass die Leute, die bei mir trainieren, nachdem sie einen gewissen Kenntnisstand erreicht haben, sich für die Suche nach vermissten Hunden im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verfügung stellen."

Jetzt kommentieren Autor: Susanne Deutrich 31.05.2011 23:10
24
Mai
2011

Spiel-Ideen für Katzen

Man kann Katzen, besonders wenn sie keinen Freigang haben mit vielerlei Spiel-Ideen Abwechslung verschaffen.
Bei Verhaltensproblemen kann Spielen auch Therapie sein.
Hier ein paar Anregungen:

-Trockenfutter in kleinen Portionen in Stoffbeutelchen packen und verstecken oder aufhängen.

-Futter in kleine Kartons packen.Diese in größere Kartons stecken. Je nach Geschicklichkeit und Ausdauer der Katze kann man die Anzahl der Kartons steigern.

-“Wurstschnappen“. Dazu wird ein roher Hühnerflügel od. ein Stück Rindfleisch an ein Gummiband gebunden und geradeso in Reichweite gehalten oder aufgehängt.

-Anschaffung eines „Cat Dancer Katzenspielzeug“ und einer „Katzenangel Bird“, zusammen für unter 5 Euro z.B. bei Zooplus.de. Mit beiden Spielzeugen kann man sehr gut Mäuschen oder Vögel imitieren und damit den Jagdinstinkt der Katze wecken.

-Bällchen apportieren lassen.

-Futterbällchen rollen.

Bei Futterspielen immer beachten die Menge von der Gesamtnahrungsmenge abzuziehen.
Man kann die Katze auch ihr gesamtes Futter „erbeuten“ lassen.


Wenn Katzen spielen geht es immer nur um Übung oder Imitation von Jagdsequenzen. Deshalb ist für Katzen Spielen im Grunde „blutiger Ernst“.
Der Einsatz von Spiel als Therapie bei Verhaltensstörungen beruht auf der Tatsache, dass beim Spiel/Jagd Glückshormone ausgeschüttet werden, die zu einer Verbesserung des Wohlbefindens und zum Stressabbau führen.
Wenn dieser Ablauf mit dem Menschen verbunden wird, stärkt das dauerhaft die Bindung und trägt deutlich zu einem besseren Verhältnis bei.
Besonders bei Katzen, die sich zurückgesetzt fühlen und unter Eifersucht leiden, kann auf diese Art gut geholfen werden.
Manchmal muss man die Katze ein bisschen hartnäckig aus ihrem Schmollwinkel locken.
Da sind in den ersten Tagen schon mal nach vorne gestellte Ohren und ein interessierter Gesichtsausdruck ein Erfolg.
Nie versuchen etwas zu erzwingen. Manche Katzen brauchen mehrere Tage bis sie wirklich zu Spielen anfangen. Deshalb nicht gleich entmutigen lassen.
Wichtig ist:
Morgens und Abends für je eine Viertelstunde Spieleinheiten einlegen. Zu Anfang kürzer.
Danach wird das Spielzeug weggelegt, damit es interessant bleibt.
Möglichst feste Zeiten einhalten, Katzen sind Gewohnheitstiere.
Durch Ausprobieren unterschiedlicher Spiele kann man herausfinden was die Katze am liebsten mag. Immer wieder mal abwechseln.
Bei Unverträglichkeit zwischen Katzen wird zuerst die bespielt, welche sich vernachlässigt fühlt. Später kann man versuchen beide ins Spiel einzubeziehen. Bei Streitigkeiten wird das Spiel abgebrochen.

Viel Spaß beim Spielen mit euren Stubentigern

2 Kommentare Autor: Susanne Deutrich 24.05.2011 18:41
19
März
2011

Western Freiheitsdressur, einfach nur schööön!

Noch was Tolles für Pferdefans. Auch hier bekommt man Gänsehaut.
Man kann deutlich sehen: Pferden kann die Arbeit richtig Spaß machen. Ohne Zwang und Druck. Einfach weil Mensch und Pferd ein tolles Team sind
https://www.youtube.com/watch?v=a-7v8Ck1crg&feature=related

Viel Spaß beim Zuschauen,
Susanne

Jetzt kommentieren Autor: Susanne Deutrich 19.03.2011 00:47
18
März
2011

Auch so kann der Umgang mit Pferden aussehen:-)

Hallo,

schaut euch das Video mal an. Spektakulär und wunderwunderschön

https://www.youtube.com/watch?v=vMNnu2At1dw

Krasser Gegensatz zu der Sendung die zuletzt eingestellt wurde.

Liebe Grüße
Susanne

3 Kommentare Autor: Susanne Deutrich 18.03.2011 20:03
13
März
2011

Du armes Pferd - geliebt, gequält, gedemütigt

Hallo Foris,

schaut´s euch mal an:

https://www.youtube.com/watch?v=Asc_DK2JZq4

Diese Sendung wurde die Tage im Fernsehen gezeigt.
Mir jagt das kalte Schauer über den Rücken.

Liebe Grüße
Susanne

1 Kommentar Autor: Susanne Deutrich 13.03.2011 12:09
07
März
2011

Aus für Hyperflexion

Aus für „Hyperflexion“ und aggressives Reiten




Jegliche Kopf- und Halsposition eines Pferdes, die durch Krafteinwirkung erzwungen wird, ist nicht akzeptabel und soll künftig sanktioniert werden. Und damit auch die „Hyperflexion“ sowie überhaupt jegliche Art aggressiven Reitens. Zu diesem Schluss kam jetzt die internationale Expertenrunde, die sich auf Einladung des Weltreiterverbandes in Lausanne getroffen hat...

Wenn ihr auf den link klickt, könnt ihr weiterlesen...

http://www.tiergesundheit-aktuell.de/pfe...tuelles-462.php

Susanne

Jetzt kommentieren Autor: Susanne Deutrich 07.03.2011 23:09
07
März
2011

Katzenernährung

Hallo Foris,

dieser Artikel ist von Silvi, unserer Ernährungsspezialistin:-)

Natürliche Katzenernährung

Unsere Hauskatzen sind Beutegreifer, das bedeutet Jäger,
zu ihrer natürlichen Ernährung dienen kleine Nagetiere, Säugetiere und Insekten.
Eine Katze benötigt keinerlei Kohlenhydrate, ihre Gluconeogenese wird durch Proteine ausreichend gedeckt.
Dazu kommt, dass unsere Katzen zu wenig trinken, da sie eigentlich ihre Flüssigkeit über das Blut und den Wassergehalt ihrer natürlichen Nahrung stillen.
Sie haben einen erhöhten Proteinbedarf und müssen gewisse Aminosäuren über die Nahrung (Fleisch) aufnehmen.

Im Gegensatz hierzu gibt es nun viele Fertigfutter für unsere Stubentiger.
Leider finden wir meist im Trockenfutter bzw. Dosenfutter nur wenig Protein, natürlichen tierischen Ursprungs.
Durch die Erhitzung gehen die natürlichen Vitamine verloren und das Protein wird denaturiert.
Was befindet sich also in den Tüten bzw. Dosen ?
Woran erkenne ich ein hochwertiges Fertigfutter für meine Katze?
Hiermit beschäftigen wir uns in unserem ersten Onlinekurs mit dem Thema:
" Was befindet sich in der Dose bzw. in der Tüte Fertigfutter für meine Katze?"

Gruß Silvi

Jetzt kommentieren Autor: Susanne Deutrich 07.03.2011 22:57
07
März
2011

Reitercoaching

Liebe Foris,

ich will euch mal ein bisschen berichten, was man sich unter Reitercoaching so vorstellen kann.
Also - was mich selbst betrifft kann ich nur sagen, erst Kirsten hat es für mich wieder möglich gemacht auf´s Pferd zu steigen.
Ich hab vor gut 20 Jahren mit der Reiterei angefangen. Unglücklicherweise bin ich dann gestürzt. Danach hab ich mich nicht mehr auf´s Pferd getraut. ich hab einfach den Mut verloren. Ich hatte damals auch keinen sehr einfühlsamen Reitlehrer. Und für mich Memme war´s dann aus mit dem Traum vom Galopp über die Felder.

Dank Kirsten kann ich heute, auf meine alten Tage;-), wieder angstfrei auf´s Pferd steigen. Sie machte mit mir Reithypnose, Mentaltraining - während der Reitstunde hat sie mich zu Beginn regelrecht in Trance gebabbelt:-) Ich war dann super entspannt. Durch die Reithypnose klappen Abläufe, die ich eigentlich noch garnicht so richtig konnte, völlig automatisch. Mein Körper weiß einfach was er tun muss. Es ist sehr beeindruckend.

Ich reite z.Z. 2 unterschiedliche Pferde. Troubadour einen Tinker-Shirehorse-Mix, ein Riese mit sanftem Herzen, aber sooo groß. Als ich das erste Mal drauf saß dachte ich nur:" Oohh, mächtig großer Fehler...wie komm ich hier nur wieder runter ohne mein Gesicht zu verlieren Dank Kirsten wurde Troubi während der Reitstunde immer kleiner:-) Sie hat das toll mit mir gemacht!
Sehr schnell fühlte ich mich auf dem Riesentier immer sicherer. Er ist auch sehr rücksichtsvoll mit mir umgegangen. Trotzdem waren alle neuen Gangarten eine große Herausforderung an meinen Mut. Galopp ist es noch heute. Hier hätte ich ohne Kirstens großartige Unterstützung wahrscheinlich wieder das Handtuch geworfen.

Dann reite ich noch Candy, eine junge ziemlich unerfahrene Paint-Stute. Sie zeigt mir genau wo meine Fehler liegen. Wo Troubi einfach macht, weil er ja selber weiß wie´s geht, zeigt mir Candy meine Grenzen. Mit ihr mache ich, unter Kirstens Anleitung, auch Bodenarbeit. Wir haben damit in kurzer Zeit beeindruckende Ergebnisse erzielt. Kirsten hat mir, abgesehen von ihrer Freundschaft, mit ihrer Geduld und tollen Methode eines der größten Geschenke meines Lebens gemacht
Falls ihr zu dem Thema Reitercoaching mehr wissen wollt, lest in unserem Forum

Liebe Grüße
Susanne

www.sospitalis.de

Jetzt kommentieren Autor: Susanne Deutrich 07.03.2011 22:51
07
März
2011

Arthrose beim Hund

Liebe Foris,

besonders für die Gäste möchte ich in diesem Blog eine Möglichkeit anbieten ein bisschen über unsere Themen zu lesen. Das eine oder andere, was im Forum an Fragestellungen auftaucht, kann hier Thema für einen Artikel werden.
Wer mehr erfahren möchte, kann sich kostenfrei registrieren lassen:-)



Arthrose beim Hund


Bei Arthrosen handelt es sich um chronische Gelenkserkrankungen. Knorpelgewebe wird zunehmend zerstört und knöchernes Material gebildet.
Mit zunehmender Schädigung entstehen entzündliche Prozesse im Gelenk. Diese schmerzhaften Entzündungen machen sich bemerkbar durch Lahmheit und Steifigkeit.

Wie entsteht Arthrose?

Die Auslöser für Arthrose sind vielfältig.
Die zugrunde liegende Gelenksschädigung führt, durch die begleitenden Schmerzen, meist zu Schonhaltung, Muskelschwund und Fehlbelastung der betroffenen Gliedmaße. Dadurch wird ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigt.

Auslöser für Arthrosen sind:

-Angeborene, teils ererbte Fehlstellungen und Fehlentwicklungen wie z.B. HD und ED
-Folgen von Verletzungen z.B. Bänderrisse, Verstauchungen usw.
-Folgen von Operationen am Gelenk. Jede OP am Gelenk zieht eine Arthrose nach sich.
-Überlastung und Überbeanspruchung der Gelenke besonderes bei großwüchsigen Rassen
-Altersbedingte Arthrose
-Entzündliche Gelenkserkrankungen wie Rheuma, Arthritis

Was ist zu beachten?

Um ein Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen und die Beschwerden des Hundes zu mildern, sind einige Dinge zu beachten.
Der Hund sollte nach jedem Spaziergang gründlich abgetrocknet werden und einen trockenen und warmen Liegeplatz haben. Liegen auf kaltem, feuchten Grund verschlimmert die Beschwerden. Am Wichtigsten ist es, dem Abbau der Muskulatur entgegen zu wirken bzw. aktiven Muskelaufbau zu betreiben. Hier bietet sich ein Training auf dem Unterwasserlaufband an. Es gibt aber auch viele Übungen die man mit seinem Tier zu Hause oder auf dem Spaziergang machen kann. Sinnvoll sind immer gleichmäßige Bewegungsabläufe ohne abrupte Stopps. Hierzu kann eine Beratung durch eine Physiotherapeutin sinnvoll sein.
Eine getreidefreie Ernährung wird empfohlen, ebenso Futterzusätze wie z.B. Grünlippmuschelextrakt. Insgesamt kann man über eine entsprechende Ernährung das Beschwerdebild günstig beeinflußen. Übergewicht muss dringend abgebaut werden. Auch hier ist es wichtig, einen auf das Tier abgestimmten Futterplan zu erarbeiten.
Besonders Junghunde großwüchsiger Rassen sollten kein zu energiereiches Futter bekommen um ein zu schnelles Wachstum zu verhindern.
Abschließend ist zu sagen, dass Arthrose sich durch eine Kombination verschiedener Therapiemethoden, z.B. den Einsatz gut gewählter homöopathischer Mittel, deutlich beeinflußen läßt.

Liebe Grüße
Susanne



Susanne Deutrich, Tierhomöopathin
www.sospitalis.de

Jetzt kommentieren Autor: Susanne Deutrich 07.03.2011 22:41
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