07
März
2011

Arthrose beim Hund

Liebe Foris,

besonders für die Gäste möchte ich in diesem Blog eine Möglichkeit anbieten ein bisschen über unsere Themen zu lesen. Das eine oder andere, was im Forum an Fragestellungen auftaucht, kann hier Thema für einen Artikel werden.
Wer mehr erfahren möchte, kann sich kostenfrei registrieren lassen:-)



Arthrose beim Hund


Bei Arthrosen handelt es sich um chronische Gelenkserkrankungen. Knorpelgewebe wird zunehmend zerstört und knöchernes Material gebildet.
Mit zunehmender Schädigung entstehen entzündliche Prozesse im Gelenk. Diese schmerzhaften Entzündungen machen sich bemerkbar durch Lahmheit und Steifigkeit.

Wie entsteht Arthrose?

Die Auslöser für Arthrose sind vielfältig.
Die zugrunde liegende Gelenksschädigung führt, durch die begleitenden Schmerzen, meist zu Schonhaltung, Muskelschwund und Fehlbelastung der betroffenen Gliedmaße. Dadurch wird ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigt.

Auslöser für Arthrosen sind:

-Angeborene, teils ererbte Fehlstellungen und Fehlentwicklungen wie z.B. HD und ED
-Folgen von Verletzungen z.B. Bänderrisse, Verstauchungen usw.
-Folgen von Operationen am Gelenk. Jede OP am Gelenk zieht eine Arthrose nach sich.
-Überlastung und Überbeanspruchung der Gelenke besonderes bei großwüchsigen Rassen
-Altersbedingte Arthrose
-Entzündliche Gelenkserkrankungen wie Rheuma, Arthritis

Was ist zu beachten?

Um ein Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen und die Beschwerden des Hundes zu mildern, sind einige Dinge zu beachten.
Der Hund sollte nach jedem Spaziergang gründlich abgetrocknet werden und einen trockenen und warmen Liegeplatz haben. Liegen auf kaltem, feuchten Grund verschlimmert die Beschwerden. Am Wichtigsten ist es, dem Abbau der Muskulatur entgegen zu wirken bzw. aktiven Muskelaufbau zu betreiben. Hier bietet sich ein Training auf dem Unterwasserlaufband an. Es gibt aber auch viele Übungen die man mit seinem Tier zu Hause oder auf dem Spaziergang machen kann. Sinnvoll sind immer gleichmäßige Bewegungsabläufe ohne abrupte Stopps. Hierzu kann eine Beratung durch eine Physiotherapeutin sinnvoll sein.
Eine getreidefreie Ernährung wird empfohlen, ebenso Futterzusätze wie z.B. Grünlippmuschelextrakt. Insgesamt kann man über eine entsprechende Ernährung das Beschwerdebild günstig beeinflußen. Übergewicht muss dringend abgebaut werden. Auch hier ist es wichtig, einen auf das Tier abgestimmten Futterplan zu erarbeiten.
Besonders Junghunde großwüchsiger Rassen sollten kein zu energiereiches Futter bekommen um ein zu schnelles Wachstum zu verhindern.
Abschließend ist zu sagen, dass Arthrose sich durch eine Kombination verschiedener Therapiemethoden, z.B. den Einsatz gut gewählter homöopathischer Mittel, deutlich beeinflußen läßt.

Liebe Grüße
Susanne



Susanne Deutrich, Tierhomöopathin
www.sospitalis.de



Reitercoaching »


Weitere Artikel der Kategorie Allgemein
Weitere Informationen zu "Arthrose beim Hund"
Immer auf dem Laufenden bleiben!
Blog empfehlen
Neueste Artikel der Kategorie Allgemein

Melden Sie sich an, um die Kommentarfunktion zu nutzen




Kommentar zu "Arthrose beim Hund" verfassen


Besucher
1 Mitglied und 2 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: HufundPfote
Forum Statistiken
Das Forum hat 3486 Themen und 44662 Beiträge.




disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 1